Samstag, 10. Februar 2018

Erschlagen

Guten Morgen:)
Gestern Abend lag ich völlig erschlagen auf dem Sofa.
Unser kleines Chaoskind ist immer noch krank und somit sind wir weiterhin ans Haus gefesselt.
Die Große hat aber unglaubliche Power und trotz Spielen, toben etc. ist sie kaum zufrieden zustellen und will immer mehr.
Da aber die Kleine unentwegt auf mir sein wollte, war es gestern ein echt anstrengender Tag und ich war froh, als beide Kinder eingeschlafen waren.
Mein Mann war bei seinem Dienst bei der Feuerwehr und ich habe tatsächlich nur durch die Programme gezappt, bevor ich kurz nach neun einfach eingeschlafen bin.
Ich habe weder die Wäsche angeschaltet, noch den Geschirrspüler angeschaltet, ich war einfach unglaublich froh über die Stille im Haus. Aber im nächsten Moment möchte man eigentlich schon wieder nach den Kindern gucken...
Geht´s euch manchmal auch so?
Sonst kann ich mich ja abends immer noch zu irgendwas aufraffen, aber gestern nicht.
Manchmal nähe ich abends noch, lese irgendwelche Fachbücher, schreibe an Texten, mache etwas für die Arbeit, oder erledige den Haushalt.
Was macht ihr denn abends eigentlich so?
Seid ihr auch die Couchpotatoefraktion oder macht ihr all das was am Tage liegen geblieben ist?
Ich bin gespannt:)
Ich versuch nochmal ein wenig zu schlafen, die Nacht war kurz und auch wieder anstrengend!

Aktivspielzeug

So womit ich gestern schon angefangen habe, möchte ich heute fortsetzen und weitere Spiel- und Beschäftigungsmöglichkeiten für Kinder zeigen, an Tagen, an denen das Wetter nicht gerade zum draußen Spielen einlädt, bzw. die Regen- oder Schneesachen schon durch sind, aber das Kind immer noch Power hat.
Unser kleines Chaoskind hat zu ihrem 1.Geburtstag im Dezember zwei Bewegungsspielsachen bekommen, die aber auch gerne von der Großen genutzt werden.
Zum einen ein selbstgebautes Picklerdreieck von Papa.
Anleitungen zum Bauen gibt es im Netz.
Die Kleine übt hochzuklettern und Runterzurutschen, die Große macht "Schweinebammel" daran, wir können mit Decken eine wunderbare Höhle bauen, es wird als Piratenschiff umfunktioniert. Es gibt vielfältige Einsatzmöglichkeiten.
Das Wichtigste bei solchen Spielsachen ist mir, dass es von beiden Kindern genutzt werden kann und sie damit auch ohne meine Hilfe spielen können.
Ein weiteres Geschenk war ein Therapiekreisel, den wir schon aus unserem Pekip-Kurs kannten. Die Kleine setzt sich gerne rein, verlagert ihr Gewicht und schaukelt hin und her, sie probiert aus, welche Dinge sich hin-und her rollen lassen.
Die Große macht schon komplette Drehungen, versteckt sich drunter, oder andere Dinge und setzt sich oben drauf.
Auch hier sind wieder sehr vielfältige Spieloptionen möglich und wieder ein Geschenk, an dem sich beide erfreuen.
Welche Tobe- und Bewegungsmöglichkeiten kennt ihr für drinnen?
Unser Lieblingsspiel!

Hallo ihr Lieben,
der Winter hält uns fest in der Hand und da das kleine Chaoskind leider mit ner fiesen Bronchitis und Fieber flachliegt, können wir leider auch wenig unternehmen.
Deshalb möchte ich euch heute unser bzw. das derzeitige Lieblingsspiel der Großen vorstellen.
Wir haben es von sehr lieben Freunden zu Weihnachten bekommen und es wird mehrmals die Woche und an den Wochenenden gespielt.
Es heißt UBONGO 
Ist eigentlich erst ab 5 Jahren, aber unsere 3jährige gewinnt regelmäßig.
Bei dem Spiel geht es ums räumliche Vorstellungsvermögen und schnelle Handlungen.
Man muss in einer bestimmten Zeit, Tierkärtchen in unterschiedlichen Formen auf einer Karte mit vorgefertigtem Muster legen. Der schnellste ruft Ubongo und wird mit Edelsteinen belohnt.
Das Spiel erinnert mich sehr an Tetris🤣
Auch heute haben wir den verlängerten Erholungsschlaf der kleinen genutzt und ne Runde gespielt. Am Ende hatten wir alle gleich viele Edelsteine, was auch mal ein sehr schönes Gefühl war.
"Wir sind alle Gewinner"
Wie versprochen...hier die bisherigen Beiträge von Facebook:

Hochsensibilität!
Fluch und Segen zugleich!
Als bei unserer Großen Tochter Hochsensibilität festgestellt wurde, war sie 3 Jahre alt.
Mein erstes Gefühl war Erleichterung. Endlich hatten wir einen Namen, einen Grund, einen Ansatz.
Das sie besondere Fähigkeiten hat, haben wir schon früh bemerkt, aber ich wusste sie, trotz meines pädagogischen Backgrounds, nicht einzuordnen.
Sie ist besonders empfindsam für zwischenmenschliche Beziehungen und immer um Harmonie bemüht, sie kann mit Streit besonders schwer umgehen und versucht zu schlichten.
Sie bemerkt jede äußerliche und innere Anspannung.
Sie hat ganz viele Gefühle in sich, kann diese aber manchmal nicht benennen und greifen.
Sie merkt sofort wenn es Mama und Papa oder anderen nicht gut geht und bezieht es auf sich. Sie spiegelt gaaaanz viel....und das der Fluch.
Bis wir das begriffen haben, war es ein langer Weg.
Wir haben versucht zu verstehen, was in ihr vorgeht, konnten es aber nicht, bis wir eine Frau getroffen haben, die das alles in einem Wort zusammengefasst hat: HOCHSENSIBILITÄT.
Ich habe unglaublich viel gelesen und mich mit anderen ausgetauscht, was geholfen hat. Die Erfahrungen der Anderen im Umgang haben uns eben gefehlt.
Seitdem versuchen wir ihr auf verständliche Weise unsere Emotionen zu erklären, sie kann sie (be-)greifen und damit umgehen. Das hat unser und auch ihr Leben vereinfacht und man kann deutlich spüren, dass sie innerlich entspannt, wenn sie weiß, warum wir gerade so sind, wie wir sind.
Aber das ist nur eine Facette, die anderen werde ich selbstverständlich noch anfügen:)
Passend dazu folgende Anekdote:
Wir am Samstag Vormittag beim Einkaufen. Wir stehen an der Kasse. Die Große entdeckt auf einem Aufstellter verschiedene Topfblumen, sie steigt aus ihrem Einkaufsauto aus, geht zu den Blumen und kommt mit einer fast verwelkten zurück.
"Mama, die Blume ist ganz alleine, sie hat gesagt, sie möchte bei uns wohnen. Schau doch mal wie traurig sie guckt!"
"Schatz, die hat doch aber ihre ganzen Blumenfreunde und die Familie hier, bei uns wäre sie doch ganz alleine."
"Aber Mama, die anderen Blumen sind gemein zu ihr, weil die nicht so schön blüht, deswegen ist sie traurig."
Am Ende hab ich 1,99€ mehr gezahlt 

Mein erstes Mal...

So, nun ist es endlich soweit, auch im www werde ich jetzt aktiv, wie einige vielleicht schon mitbekommen haben, schreibe ich jetzt seit ein paar Wochen schon einige Blogartikel bei Facebook unter dem Namen "Glücksschätze" und nun soll es auch endlich hier soweit sein.

Worum geht es auf dem Blog... es geht um mich als Frau, in den 30igern, die Mutter von zwei wundervollen, sehr aktiven und willensstarken Töchtern, im Alter von 3 und 1 Jahren, ist.
Ich leite zudem eine Kita im Norden Deutschland und werde euch aus meinem Alltag als Mutter und von der anderen Seite berichten.
Es wird immer mal wieder Buch und Spielzeugvorstellungen geben und pädagogische Inputs:)
Auch werde ich ein wenig kochen und nähen:)

Ein sehr großes Thema wird die Hochsensibilität meiner großen Tochter und das Leben mit ihr sein, dass uns auf so viele Arten und Weisen bereichert.

Wenn ihr euch Blogartikel zu bestimmten Themen in dem Rahmen wünscht, dann lasst es mich gerne wissen und ich werde sehen, was sich tun lässt.

Alles Liebe und bis bald

PS: Ich werde euch schon mal die bisherigen Artikel von Facebook einstellen:)